Jetzt im Kino:

»3freunde2feinde«

Einer der schönsten Wien-Filme der letzten Jahre verbirgt sich hinter dieser hinterfotzigen Komödie, die tagespolitisch aktueller nicht sein könnte. Es geht um familiären Postenschacher in einer Firma, die Schutzmasken und Chemikalien vertickt. Dort hackeln die drei Freunde um einen Hungerlohn, als sich ein Machtwechsel ankündigt. Ausgerechnet ein Maskenträger bringt vor versammelter Mannschaft den Stein ins Rollen, indem er unbemerkt auf den Neo-Chef schimpft. Klar muss der Übeltäter nun um jeden Preis ausgeforscht und dingfest gemacht werden …

Die schönsten Momente erlaubt sich dieser ohne Förderung um nur knapp 2.500 Euro gedrehte Film immer dann, wenn er kurz innehält und uns etwa in einer langen Sommernacht zu Würstelständen und Vorstadtbeisln führt – und scheinbar mühelos wohlige Glücksgefühle verbreitet, als säßen wir Zuschauer mit dabei. Die dringend nötige Antithese zum verordneten Social Distancing dieser Tage.

Jetzt in Arbeit:

»Verabredung im Herbst«

Das Gegenteil von „Gut“ ist „gut gemeint“. Verabredung im Herbst ist ein Film über die Liebe und ihre Aufbruchsstimmungen. Ein Film von großer Sehnsucht über große Sehnsüchte. Ein Melodram über die kleinen und großen Lügen in unseren Beziehungen, die das Gegenüber vor Verletzungen „schützen“ sollen. Die aber in Wahrheit der eigenen Feigheit entspringen und die alles nur noch schlimmer machen. Denn trotzdem kommt am Ende die Wahrheit ans Licht. Und trotzdem bleibt hier am Ende ein Lächeln.

Jetzt in Planung:

»Unter der Stadt«

Schwarzkappler*innen gegen Austrofaschisten! YES! Endlich! Ein Thriller in den Eingeweiden der Lebensmaschine Großstadt. Ständig in Bewegung, immer am Limit. Wie die Stadt selbst.